Radeln – lieber nördlich, statt südlich der A3

11.08.2015

Die FWG hat nach intensiver Ortsbegehung und -einsicht ein optimiertes, effizienteres und kostengünstigeres Konzept für die Schaffung eines Radweges erarbeitet, der kreuzungsfrei von Aschaffenburg bis zum Hösbacher Stachus führen könnte.

Ein Radweg, der in das Radwege-Netz des Landkreises eingebunden werden kann und sowohl für Rad-Wanderer als auch für Rad-Pendler von großem Nutzen wäre. Ein entsprechender Antrag (siehe unten) wurde von der FWG Anfang August beim Markt Goldbach gestellt.

 

Herzliche Einladung zur Radweg-Erkundung am 04.10.2015

Alle interessierten Bürger und Radler laden wir herzlich zu einer Ortsbegehung entlang des potenziellen Radweges ein. Wir starten am 04.10.2015 um 15.00 Uhr an der Anglerhütte und freuen uns schon jetzt auf viele Teilnehmer und einen interessanten Spaziergang. Dauer eine Strecke zu Fuß ca. 60 Minuten.

Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an Alexandra Fuchs
Tel. 06021 / 866 91 29 oder alexandra.fuchs@fwg-goldbach.de

 

Der Streckenverlauf in Bildern ... 

 

 

>>Antrag der Freien Wähler Goldbach zur Ergänzung des Radwegenetzes

Sehr geehrter Herr Bürgermeister,
sehr geehrte Damen und Herren des Marktgemeinderates,

im Zuge des Ausbaus der Lache Ostanbindung wurde bereits über die Schaffung eines direkten Radweges nach Aschaffenburg beraten. Die bislang favorisierte Route südlich der Autobahn und entlang der Straße „An der Lache" scheitert, wie von der Verwaltung in ihrer Antwort auf einen bereits behandelten Antrag darlegt, an der fehlenden notwendigen Fläche.

Im Zusammenhang mit dem bereits vorgestellten Intentionen zur Schaffung eines „Aschaff-Radwanderweges" als interkommunales Projekt der Kommunen Waldaschaff, Bessenbach, Hösbach, Goldbach und Aschaffenburg und dem in der Presse bereits vorgestellten Planungsentwurf der Arbeitsgruppe im Kreistag für einen Radschnellweg von Hösbach nach Aschaffenburg südlich der Autobahn wurde unsererseits eine Ortseinsicht mit folgendem Ergebnis vorgenommen:

Zwar bestehen auf der Südseite der Autobahn bereits befestigte Wegeteilstücke, die sich für die Schaffung eines Radweges nutzen ließen, allerdings scheitert die Realisierung an den örtlichen Gegebenheiten im direkten Anschluss östlich und westlich der Bahnhofstraße. Außerdem müsste mindestens ein äußerst kostenintensiver Durchstich durch den Wall der über die Aschaff und Autobahn führenden Bahnhofstraße erfolgen.

Demgegenüber besteht ebenfalls nördlich der Autobahn genügend Raum zur Schaffung eines Radweges vom „Hösbacher Stachus" bis zur Lache, um dort an den bestehenden Radweg anzuschließen. Außerdem besteht sowohl unter der Bahnhofstraßenbrücke, als auch unter dem Kreisel der Autobahn ein Durchlass mit ausreichender Breite, um zwischen Aschaff und Brückenauflieger mit entsprechender Sicherung den Radweg kreuzungsfrei bis Aschaffenburg zu führen.

Dieser Radweg könnte sowohl als Radwander-, als auch als Radschnellweg genutzt werden. Außerdem könnte er in das Konzept eines Aschaffradweges eingebunden werden. Dieser Aschaffradweg sollte ein Vorzeigeprojekt und als Maßnahme der LAG „Spessart" somit über das LEADER-Programm der EU förderbar sein.

Die FWG beantragt, den Vorschlag eines Radweges auf der Nordseite der Autobahn entlang der Aschaff als mögliche Radwege-Ergänzung zu beschließen und sowohl in das Radwegekonzept des Landkreises, als auch in das Konzept des „Aschaffradweges" einzubringen.

Sollte eine interkommunale Realisierung nicht zustande kommen, soll die Realisierung für Goldbach über das Radwegeförderprogramm des Landkreises und für Radwege entlang von Bundes- und Landesstraßen geprüft werden.

Mit freundlichen Grüßen
i.A. Sandra Rußmann
Fraktionsvorsitzende FWG-Fraktion<<