Für unsere Goldbacher Kinder: Es tut sich was!

23.05.2016

Ende 2015 haben wir über die Entwicklungen der letzten Jahre im Bereich der Kinder-Betreuung berichtet und
3 Ziele als Herausforderungen für die nächste Zeit definiert: Feste Bezugspersonen, hohe Betreuungs-
und Bildungsqualität und Finanzierbarkeit. Heute möchten wir Ihnen gerne den Zwischenstand mitteilen:
Wir sind wieder ein gutes Stück vorangekommen! 

Betreuungssituation: Horte und offene Ganztagsschule

Die Einführung der kostenfreien offenen Ganztagsschule an der Grundschule schürte große Existenzängste bezüglich der Hortbetreuung, zum einen im Kinderhaus St. Maria Immaculata in Goldbach und zum anderen
in der Kindertagesstätte Rasselbande in Unterafferbach. Die Existenz der kostenpflichtigen Hortbetreuung scheint nicht gefährdet. Die kostenfreien zusätzlichen Betreuungsmöglichkeiten werden dankend angenommen (erwartet werden 70 Anmeldungen), aber der Wunsch der Eltern nach einer zeitlich flexibleren und weiterreichenden Hortbetreuung nach der Schule besteht weiterhin, trotz Gebührenpflicht.
Das zeigen die Anmeldezahlen für diese Betreuungsangebote für Grundschüler zum Schuljahr 2016/17 – der Hort Immaculata z. B. meldet Anmeldezahlen auf Vorjahresniveau.

Betreuungssituation: Kindergartengruppen im Kinderhaus St. Maria Immaculata

Im November 2015 folgten Vertreter des Elternbeirates unserer Einladung zur Fraktionssitzung, nachdem wir erfahren haben, dass es im Kinderhaus personelle Herausforderungen gibt. Recherchen haben ergeben, dass es bei kirchlichen Einrichtungen generell Kostendefizite beim Betrieb der Kindergärten gibt. Die Elternbeiräte beschrieben uns die Notwendigkeit für eine Entlastung des vorhandenen Erzieherpersonals, das den ganzen Tag ein „volles Haus“ hat: Vormittags fällt die Betreuung vieler Kindergartenkinder an und am Nachmittag die der vielen Hortkinder. Zusätzlich erhöhen die Flüchtlingskinder den Betreuungsaufwand durch fehlende Sprachkenntnisse und erhöhten Bedarf an Aufmerksamkeit. Die ohnehin angespannte Situation wurde dadurch noch verstärkt. Nach Aussprache mit den Vertretern des Elternbeirats schlug die FWG-Fraktion den Trägern, der Kindergartenleitung und dem Elternbeirat vor zu prüfen, ob ein Berufspraktikant (m/w) oder ein Bundesfreiwilligendienstler (m/w) Entlastung schaffen könnte. Dies führte zu einem entsprechenden Antrag an die Marktgemeinde Goldbach auf finanzielle Unterstützung für eine Berufspraktikumstelle im Kinderhaus, dem der Marktgemeinderat in seiner Sitzung am 08.04.2016 bereitwillig entsprochen hat.

„Ideale Betreuungsbedingungen für Familien auf ganzer Linie! Unserem Ziel sind wir somit wieder einen großen Schritt näher gekommen:

• Zusätzliche und finanzierbare Betreuungsangebote durch die offene Ganztagsschule.
• Betreuungsmöglichen auch über die Möglichkeiten der offenen Ganztagsschule hinaus durch die Weiterführung von flexiblen Hortbetreuungen.
• Hohe Betreuungs- und Bildungsqualität für unsere Kinder und damit auch die Grundlage für die Integration von Flüchtlingskindern durch die Schaffung einer Berufspraktikantenstelle im Kinderhaus St. Maria Immaculata.

Autor: Nicky Herzog