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FWG veröffentlicht Konzept "Ortskerngestaltung" |
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Wie Sie in den letzten Tagen unter Anderem auch aus der Presse entnehmen konnten, gibt es durchaus unterschiedliche Bewertungen und Vorstellungen der Fraktionen, wie sich der Ortskern rund um das Rathaus, sog. "Stadtumbau West", in Zukunft gestalten lässt. Gemäß den Grundsätzen der Freien Wähler -eben frei zu entscheiden- wurde in verschiedenen Sitzungen und Treffen Meinungen und Anregungen, Wünsche, Ideen und Bedürfnisse zusammengetragen und in einem Konzeptvorschlag zusammengefasst.
Dieses Konzept möchten wir Ihnen hier nun ebenfalls präsentieren. |
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Bereits im Jahr 1997 hatte die FWG ihre Vorstellungen über eine mögliche „Marktplatzgestaltung“ den Goldbacher Bürgern in einem FWG-Infoblatt vorgestellt (erinnern Sie sich?) Dieses erste Konzept betraf die Fläche zwischen Rathaus und Hauptstraße und bestand im Wesentlichen aus folgenden Punkten: |
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Abriss der damals noch bestehenden Häuser an der Hauptstraße (mittlerweile erfolgt) |
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Schaffung eines freien Platzes mit viel Grün und künstlichem Bachlauf |
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Errichtung eines Pavillons mit Cafe und öffentlichen Toiletten |
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Etliche Kurzzeitparkplätze entlang Hauptstraße und Sachsenhausen |
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Parkdeck hinter dem Rathaus mit ca. 40 PKW Stellplätzen auf 2 Ebenen |
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Verbindungsweg am Parkdeck zwischen Rathaus und Borngasse. |
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Städtebauliches Nutzungskonzept der FWG |
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Nach der Amtsübernahme 2002 durch den jetzigen Bürgermeister Thomas Krimm, dem zwischenzeitlich erfolgten Abriss der Häuser an der Hauptstraße, dem Abriss des ehemaligen „Fecher-Häuschens“ an der Einmündung zur Hofgasse sowie Erwerb der Anwesen Altmutterweg 2 und 4 überarbeitete die FWG ihr Konzept aus dem Jahr 1997 und stellt im Jahr 2006 folgendes städtebauliches Nutzungskonzept im Gemeinderat und der Öffentlichkeit vor.
Dieses Nutzungskonzept bestand aus drei Teilbereichen:
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Bereich Altmutterweg bis zum alten Feuerwehrhaus |
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Abriss der alten Häuser Sachsenhausen 2 und 4 |
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Neubau eines barrierefreien Wohn- und Geschäftshauses (Nr.1) mit Tiefgarage durch private Investoren, evtl. Ärztehaus |
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Altes Feuerwehrhaus |
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Als ortsprägendes Bauwerk (Nr. 4) erhalten |
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Nutzfläche des alten Feuerwehrhauses durch Anbauten (Nr. 2 und 3) erweitern |
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Saal und Räume für öffentliche Nutzungen, kulturelle und kabarettistische Veranstaltungen, Versammlungsstätte für Jugend, Treffpunkt für Familien und Senioren, Möglichkeit für private Feiern („Idee Mehrgenerationenhaus“) |
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Keine Gastronomie im EG des alten Feuerwehrhauses |
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Bereich zwischen Rathaus und Hauptstraße |
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„Marktplatz“ analog dem Konzept 1997 mit Grünflächen und Wasserelementen |
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Gebäude (Nr. 5) als Gastronomie-Objekt mit Möglichkeit, im Freien zu sitzen |
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Parkplätze am Marktplatz und Parkdeck hinter dem Rathaus |
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Sachsenhausen als Tempo 30 Zone oder verkehrsberuhigter Geschäftsbereich. |
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Aktuelle Entwicklung |
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Zur nichtöffentlichen Sondersitzung des Gemeinderates am 19.11.2010 waren alle Fraktionen vom Bürgermeister aufgerufen, ihre Ideen und Vorstellungen für eine Ortskerngestaltung im Rahmen des Projektes „Stadtumbau West“ vorzustellen, um daraus einen Rahmenplan für die zukünftige Umgestaltung der Goldbacher Ortsmitte durch den Städteplaner Professor Gebhardt erstellen zu lassen. In einem internen Workshop bekannte sich die FWG zu den bisherigen Ideen aus den Jahren 1997 und 2006 und ergänzte die bisherigen Konzepte durch Antworten auf folgende vier Fragestellungen: |
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Was ist uns für den Ortskern wichtig? |
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Wenig Durchgangsverkehr |
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Genügend Parkplatzplätze |
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Fußgängerfreundlichkeit durch breite, sichere Gehwege |
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Kurze Verbindungswege zwischen Sachsenhausen und Borngasse sowie Sachsenhausen und Aschaffenburger Straße |
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Gute Grundversorgung (Bank, Ärzte, Apotheke, Metzger, Bäcker, Post) |
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Barrierefreies Wohnen für Jung und Alt |
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Kulturangebot und Kulturflächen ausbauen und erweitern |
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Gastronomie ( Bistro, Lounge, Biergarten) |
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Jugendhaus und Jugendtreffpunkt |
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Platz für Vereinsfeste |
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Bürgersaal für Kleinkunst und Privatanmietungen |
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Ziel: Lebendiger Ortsmittelpunkt (tagsüber und abends) |
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Was ist im Ortskern erhaltenswert? |
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Bäcker, Metzger, Banken, Ärzte (Gewährleistung der Grundversorgung) |
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Jugendhaus (aber in einem neuem Gebäude) |
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Öffentliches WC |
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Altes Feuerwehrhaus |
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Grünflächen und Element Wasser am Rathaus |
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Ehemaliges Rathaus in der Hauptstraße |
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Was ist im Ortskern störend, bzw. verzichtbar? |
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Störendes, lautes Gewerbe |
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Schlechtes optisches Erscheinungsbild durch „städtebaulich störende Bausubstanz“ |
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Massive Bodenversiegelung (Keine neue Erschließungsstraße vom Geisberg zum Sachsenhausen) |
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Von Vereinen als reine Lagerfläche genutzte alte Gebäude und Hallen |
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Was sollte im Ortskern neu geschaffen werden? |
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Renovierung, Ausbau und Erweiterung des alten Feuerwehrhauses für verschiedenste Nutzungsmöglichkeiten (öffentlich, Vereine und privat) |
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Jugendhaus (ggf. in Anbau an das Feuerwehrhaus) |
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Barrierefreie Infrastruktur |
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Fußwegverbindungen zur Borngasse und Aschaffenburger Straße |
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Parkdeck hinter dem Rathaus als Ersatzparkfläche, wenn Rathausplatz umgestaltet wird |
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Gestaltung des Rathausumfeldes mit viel Grün und dem Element Wasser (evtl. Brunnen) |
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Möglichkeiten für Einzelhandel und Post |
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Weitere Öffnung des Hauses Effata für Kultur und öffentliche Veranstaltungen |
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Mit diesen Punkten als Rahmenbedingungen für die zukünftige Gestaltung des Goldbacher Ortskerns gehen die Freien Wähler in die nun folgenden Diskussionen. Auf konkrete Ausführungsplanungen haben wir bewusst, auch auf ausgesprochenen Wunsch der Verwaltung und des Ortsplaners, verzichtet, um den Planern und Architekten, die für die jeweiligen Teilprojekte zur Umgestaltung des Ortskerns vom Gemeinderat beauftragt werden, möglichst viele Gestaltungsmöglichkeiten zu lassen. Außerdem hat die Vergangenheit gezeigt, dass Detailplanungen vor der Findung eines Gesamtkonzeptes jeglichen Fortschritt in der Ortskernsanierung eher verhindert als gefördert hat.
Die Freien Wähler freuen sich, die positive Weiterentwicklung Goldbachs mitgestalten zu können.
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